Aufs Unternehmen bezogen sollte ein Resilienz-Projekt auf allen Ebenen ansetzen. Wenn die Führungskräfte sensibilisiert und ein Stück weit trainiert sind, sollten möglichst alle oder zumindest viele Mitarbeiter (z.B. als Multiplikatoren) ebenso trainiert werden. Auf der Unternehmensebene gilt es schließlich alle Abläufe und Strukturen zu überprüfen, ob diese der Resilienz des Unternehmens dienen.

Einige wichtige Fragen, mit denen Sie den Resilienz-Faktor ihres Unternehmens bestimmen können:

Wie sieht es zum Beispiel aus mit ihrer Meeting-Kultur Ihres Unternehmens? Werden diese in Form und Häufung in produktiver Form abgehalten oder sind es große Zeit- und Energiefresser? Führen sie deshalb zu Frustrationen bei Führungskräften und Mitarbeitern? Oder: Haben die Mitarbeiter ausreichend Spielraum die Arbeit auf ihre ureigene Weise zu erledigen oder bindet Überkontrolle Energie, die dem Unternehmen woanders nützen könnte? Schließlich: Wo gibt es verdeckte Konflikte in den Abteilungen und Teams, die sich letztlich produktivitätshemmend auswirken? Wie steht es mit den Personalindikatoren Ihres Unternehmens: Krankenquote, Absentismus, Fluktuation, wie mit dem sogenannten Präsentismus? Wie sind die Ergebnisse der letzten anonymen Mitarbeiterbefragung ausgefallen? Haben Sie das Gefühl, dass im Unternehmen eine Vertrauenskultur herrscht? Schaffen Sie es konstruktiv und offen Konflikte auszutragen und sich gegenseitig wertschätzend Feedback zu geben?

Ein Unternehmen sollte auf zwei Beinen stehen, wenn es langfristig und nachhaltig bestehen möchte. Effizienz und Resilienz. Die Produktivitätsfortschritte durch Effizienzsteigerung sind wunderbar, werden aber mittel- und langfristig zum Pyrrhus-Sieg, wenn es nicht durch Maßnahmen zur Resilienzerhaltung und – steigerung balanciert wird.

Ein resilientes Unternehmen übersteht unruhige Zeiten und Krisen weil es:

  • Diversität zulässt (andere Meinungen, unterschiedliche Perspektiven und Ansichten werden begrüßt)
  • Ressourcenknappheit als Chance für Innovation nutzt und den Einfallsreichtum steigert
  • robust aufgebaut ist, ohne starr zu werden und auch bei Turbulenzen im Tun bleibt und keine Lähme eintritt
  • Mitarbeiter und Führungskräfte hat, die das Gras wachsen hören und leise Signale bemerken, die Veränderungen ankündigen
  • von Ausdauer geprägt ist, vielleicht sogar von Beharrlichkeit, Leidensfähigkeit und Zähigkeit. Dies schließt natürlich zumindest zum Teil langjährige Mitarbeiter und eine Kultur des Vertrauens und der intrinsischen Motivation ein

    Angebot:

    • Strategieworkshop für Geschäftsführer/Führende
    • Vortrag vor dem Führungsteam
    • Projektbegleitung (Change-Prozess)

    Zurück